Hallo meine Lieben,

Es ist soweit. Mein letzter Tag in Arusha geht zu Ende. Ich kann nicht glauben, wie schnell die Zeit verging und dass sie jetzt vorbei sein soll…

So sitze ich heute hier mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Weinend, dass ich all die lieben Menschen, die ich hier kennengelernt und ins Herz geschlossen habe, nicht mehr sehen werde und ein lachendes Auge, wenn ich daran denke, dass ich morgen Abend meine Familie in den Armen halten werde…

Gestern war dann mein Abschiedsabend im Center. Ich dachte, dass wir mit den Mädels zusammen essen und sie vielleicht ein zwei Lieder singen und wir dann die Vorversion des Faraja Videos zeigen, das wir in den letzten 2 Wochen Tag und Nacht produziert haben. Doch es kam ganz anders.

Als wir mit Laptop und Projektor bepackt im Center ankamen, und das Taxi auf das Tor zufuhr, standen alle Mädels draußen vor dem Tor und haben uns entgegengejubelt. Sie haben mich aus dem Taxi gehoben und auf Händen ins Center getragen.

Im Center war im Hof alles bestuhlt und alle Lehrer, die Mädchen und ihre Kinder haben gewartet und applaudiert.

Dann wurde ich abgesetzt und in eine bestickte Maasaidecke gehüllt, quasi als Festtracht. Die Stickerei sagt: Vielen Dank für Deine Güte

Dann haben die Mädels selbstgedichtete Gedichte über meine Arbeit im Center als Gesang vorgetragen und Lieder, die sie für mich umgedichtet haben, gesungen.

Im Anschluss gab’s dann ein Catering mit all meinen Lieblingsspeisen, weil Mama Siara ja weiß, was ich so gern gegessen habe.

Dann haben die Mädels ein Theaterstück für mich aufgeführt und mir Dankeskarten und Geschenke überreicht.

 

Mama Siara hat eine Rede gehalten und alles aufgezählt, was ich für’s Center gemacht habe und mir eine Dankeskarte von den Lehrern und ein Zertifikat überreicht.

Dann hab ich einen wunderschönen Kuchen bekommen, den die Kochklasse für mich gebacken hat.

Natürlich hab ich immer wieder geweint. Ich hab auch eine Rede gehalten, auf Suaheli und mich bei allen bedankt. Dann hab ich jede einzelne verabschiedet und bin noch ein bisschen mit Mama Siara zusammen gesessen.

Damit ist meine Zeit im Faraja Center nun vorbei und so richtig kann ich es noch nicht glauben. Aber ein bisschen werde ich die Arbeit von zu Hause noch weiterführen zusammen mit Katrina und Tanja, den neuen Volunteers, und eine Crowdfunding Kampagne aufsetzen. Dazu werdet Ihr dann im nächsten Monat von mir hören und ich freue mich über jeden einzelnen, der uns unterstützt. Aber dazu mehr in der nächsten Zeit.

Vermutlich werde ich hin und wieder noch im Blog über meine Rückkehr weiterschreiben, Ihr könnt also ab und zu mal vorbeischauen.

An dieser Stelle von mir ein Dankeschön an meine treuen Leser, es hat mir riesen Spaß gemacht, meine Erfahrungen mit Euch zu teilen.

Bis bald, zurück in Deutschland

Eure Steffi

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